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Auch in der Schweiz ist die private Altersvorsorge ein wichtiges Thema. Die Säule 3a spielt dabei eine zentrale Rolle, um im Alter finanziell abgesichert zu sein. Und wer in die Säule 3a einzahlt, sorgt nicht nur vor, sondern spart unter Umständen auch einiges an Steuern. Doch das gilt nicht nur für die Einzahlungen. Denn verteilst du deine Einzahlungen auf verschiedene Vorsorgelösungen, sparst du auch bei der Auszahlung.

Viele Menschen fragen sich deshalb, wie sinnvoll es ist, ihre Vorsorgegelder auf mehrere Säule-3a-Vorsorgelösungen aufzuteilen. Wir zeigen dir nachfolgend auf, warum die Aufteilung auf mehrere Konten steuerliche Vorteile bringen kann, wie viele Konten optimal sind und wie du die Planung deiner Säule 3a optimal angehst.

Mehrere Säule-3a-Vorsorgelösungen für Steuerersparnis

Die Idee, seine Vorsorgegelder auf mehrere Säule-3a-Konten aufzuteilen, mag zunächst kompliziert erscheinen. Allerdings kann sich eine Aufteilung steuerlich als äusserst vorteilhaft erweisen. Grundsätzlich gilt: Eine einzelne Säule-3a-Vorsorgelösung erlaubt immer nur den vollständigen Bezug der Gelder auf einmal. Teilbezüge sind bei der Säule 3a nicht möglich. Das bedeutet, dass, wenn du all deine 3a-Gelder innerhalb einer einzigen Vorsorgelösung ansparst, du den gesamten Betrag in einem Jahr beziehen musst, was unweigerlich zu einer höheren Steuerbelastung führen wird.

Die Steuern auf Auszahlungen aus der Säule 3a werden zwar separat von deinem übrigen Einkommen zu einem reduzierten Satz besteuert, doch diese Steuerbelastung ist zumeist progressiv gestaltet. Das bedeutet, je mehr Geld du auf einmal beziehst, desto höher ist der Steuersatz, den du zahlen musst. Um genau diese Progression zu umgehen, ist es ratsam, seine 3a-Gelder auf mehrere Vorsorgelösungen aufzuteilen.

Die optimale Anzahl an Säule-3a-Vorsorgelösungen

Das Wichtigste gleich vorne weg: Auf die Frage nach der idealen Anzahl von Säule-3a-Vorsorgelösungen gib es keine pauschale Antwort, da verschiedene Faktoren eine Rolle spielen. Die Höhe deines Guthabens, dein Wohnort und auch dein Zivilstand sind wichtige Faktoren, die darüber entscheiden, wie hoch die Steuerbelastung bei der Auszahlung deiner Säule-3a-Gelder sein wird.

Zudem gilt, dass es keine Beschränkungen für die maximale Anzahl von 3a-Vorsorgelösungen gilt. Man darf also rein theoretisch so viele 3a-Vorsorgelösungen haben, wie man möchte.

Als allgemeiner Richtwert gilt jedoch, dass in den meisten Fällen zwei bis drei Säule-3a-Vorsorgelösungen pro Person eine gute Lösung sind.

Vorsicht bei Kapitalbezügen aus der Pensionskasse

Bezüglich der Steuerprogression gilt es zusätzlich zu beachten, dass Kapitalbezüge aus der Pensionskasse ebenfalls zu einem reduzierten Satz besteuert werden. Wenn du aber dein Säule-3a-Guthaben sowie das Kapital aus der zweiten Säule im selben Jahr beziehst, werden diese Vorsorgeleistungen zusammengezählt und gemeinsam besteuert, was insgesamt zu einer wesentlich höheren Steuerprogression führen kann.

Kapitalbezüge aus der Pensionskasse sollten deshalb nie im selben Jahr wie der Bezug von Säule-3a-Guthaben erfolgen.

Einschränkungen für Ehepaare

Ehepaare werden in der Schweiz nicht nach dem Prinzip der Individualbesteuerung veranlagt. Das heisst, dass auch Auszahlungen aus der zweiten oder dritten Säule, die im selben Jahr erfolgen, zusammengerechnet werden. Dies führt ebenfalls zu einer erhöhten Steuerprogression bei der Auszahlung.

Um dies zu vermeiden, ist es deshalb nicht nur empfehlenswert, die individuellen Auszahlung frühzeitig zu planen, sondern auch einen gemeinsamen Plan für die Auszahlungen aus der dritten und der zweiten Säule aufzustellen. Damit kann vermieden werden, dass es zu überschneidenden Auszahlungen und einer erhöhten Steuerbelastung kommt.

In welchem Zeitrahmen darf der Bezug der Säule 3a stattfinden?

Die Möglichkeiten für den Bezug von Säule-3a-Geldern hängen vom Zeitpunkt der Pensionierung ab. Im Rahmen der ordentlichen Pensionierung können die Gelder der Säule 3a frühestens fünf Jahre vor Erreichen des gesetzlichen Rentenalters bezogen werden. Personen, die über das ordentliche Rentenalter hinaus berufstätig sind, können den Bezug von Säule-3a-Geldern um maximal fünf Jahre aufschieben.

Optimaler Zeitpunkt für die Einrichtung mehrerer Säule-3a-Vorsorgelösungen

Es ist wichtig zu wissen, dass bereits eingezahlte Vorsorgegelder nachträglich nicht auf eine zweite Vorsorgelösung aufgeteilt werden können. Damit du von den steuerlichen Vorteilen mehrerer 3a-Vorsorgelösungen profitieren kannst, musst du dich deshalb bereits während der Einzahlungsdauer um die Aufteilung kümmern.

Fazit: Die Aufteilung deiner Vorsorgegelder zahlt sich aus

Die Aufteilung deiner Vorsorgegelder auf mehrere Säule-3a-Lösungen ist eine kluge Strategie, um von steuerlichen Vorteilen profitieren zu können. Die optimale Anzahl der 3a-Vorsorgelösungen hängt von verschiedenen Faktoren ab, aber in den meisten Fällen ist eine Aufteilung des 3a-Guthaben auf zwei bis drei 3a-Lösungen pro Person eine gute Lösung.

Denke daran, dass die steuerliche Praxis von Kanton zu Kanton variieren kann. Eine frühzeitige Planung kann dir dabei helfen, die optimale Vorsorgestrategie für deine individuelle Situation zu entwickeln.

Mit mehreren Säule 3a Vorsorgelösungen Steuern sparen

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